Notensatz und Musikkodierung vom Profi

Ob für Musikverlage oder in den Digital Humanities — Ihre Editions-, Kodierungs- oder Forschungsvorhaben sind bei uns in besten Händen.

News

London im August

Royal Albert Hall

Stepha Schweigers Musiktheater „Mark on the Wall“ nach Virginia Woolf wird am 13. August in London im Rahmen des „tête-à-tête“-Opernfestivals konzertant uraufgeführt. Eindrücke von einer früheren szenischen Fassung (Trailer) auf YouTube.
(Wir haben das Aufführungsmaterial und Audio-Synthesen besorgt.)

Ebenfalls in London wird im Rahmen der „Proms“ am 15. August zum ersten Mal die live-Aufführung einer Gemeinschaftskomposition von Philip Glass und Ravi Shankar zu hören sein. Die Studio-Aufnahme „Passages“ (1990) und handschriftliche Partiturskizzen waren die Grundlage für unsere Rekonstruktion des Aufführungsmaterials. Die Britten Sinfonia und Anoushka Shankar spielen unter der Leitung von Karen Kamensek in der Royal Albert Hall.

Ming Kanons

© Edition Peters, 2017

„Der Sommer in Stuttgart“ bringt am 18. Juni Ming Tsaos „Das wassergewordene Kanon-Buch“. Das Werk umfasst zwanzig Kanons für sechs Sänger der Neuen Vokalsolisten und orientiert sich formal an den Rätselkanons von J.S. Bach, ist aber zugleich von Shakespeares „Der Sturm“ inspiriert.
(Aufführungsmaterial von NGB)

Levinas

© Arte TV

Unter der Leitung von Marc Kissóczy spielte am 18. April das Orchestre de Chambre de Lausanne Michaël Levinas‘ „Markus-Passion — eine Passion nach Auschwitz“. Die Uraufführung fand anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums in der Kirche Saint-François in Lausanne statt und wurde von Arte TV produziert.
(Redaktion und Lektorat, Orchestermaterial sowie Chor- und Solistenstimmen von NGB)

Björk Songbook

Detail

Eine ungewöhlich fantasievolle Notation hat uns beim Satz von Björks „Songbook“ für Chester in London beschäftigt. Es umfasst mehr als 200 Seiten mit Songs aus ihrer langen Karriere. Ursprünglich von M/M (Paris) für Björks App „Biophilia“ entworfen, ist der Einsatz der Notenschrift im klassischen Seitenlayout eine große Herausforderung.
(Notensatz, Fontbearbeitung, Farbmanagement, Sibelius-Plugins und Illustrator-Skripte)

In der Zwischenzeit

Es war ein bisschen ruhig hier auf der Seite, aber das lag eher daran, dass wir zu viel zu tun hatten:

  • Digitalisierung des „Kitzler“-Skizzenbuchs von Anton Bruckner für die digitale Auswertung durch die ÖAW in Wien
  • drei Stücke von Brad Lubman als Composer in Residence 2017 für das Grafenegg Festival
  • Vorbereitung eines großen romantischen Opernprojekts
  • Stepha Schweigers „The Mark on the Wall“ — Premiere am 13. August(!) in London, Tête à Tête Opera Festival
  • Ming Tsaos „Das wassergewordene Kanon-Buch“
  • Einige neue Stücke von Hèctor Parra